
Entspannt und günstig unterwegs: So funktioniert das Reisen in Sri Lanka
Auf Sri Lanka zu reisen ist nicht nur super einfach, sondern auch richtig günstig – perfekt für Entdecker, Abenteurer und alle, die Land und Leute hautnah erleben wollen.
Das Rückgrat des öffentlichen Verkehrs sind die Busse – und die fahren wirklich überall. Du wirst schnell merken: Es gibt zwei Sorten. Die roten Busse gehören dem staatlichen Verkehrsbetrieb und sind meist die günstigste Wahl. Dann gibt es noch die blauen Busse, die von privaten Anbietern betrieben werden. Die sind manchmal ein kleines bisschen teurer, dafür oft schneller unterwegs – allerdings auch sportlicher im Fahrstil. Egal für welche Farbe du dich entscheidest: Für ein paar wenige Rupien (oft unter einem Euro) kommst du Dutzende Kilometer weit. Haltestellen sind manchmal eher Richtlinien als feste Punkte – einfach einsteigen, dem Schaffner sagen, wohin du willst, und den Rest regelt die bunte, laute, manchmal leicht chaotische Magie des sri-lankischen Nahverkehrs.
Für kurze Distanzen sind Tuk Tuks unschlagbar praktisch. Die kleinen wendigen Dreiräder gehören zum Straßenbild wie Elefanten zur Safari. Wichtig: Immer verhandeln und den Preis vorher ausmachen! Ein fairer Richtwert liegt bei ca. 100 Rupien pro Kilometer.
Und dann ist da noch die Bahn – langsamer als viele andere Mittel, aber dafür unschlagbar schön. Die Strecke von Kandy nach Ella ist fast schon legendär: vorbeigleitende Teeplantagen, Wasserfälle, Brücken und Wolkenmeer – für gerade mal ein paar Euro. Es gibt drei Klassen: 3. Klasse ist super günstig und authentisch, eher rustikal, dafür mittendrin unter den Einheimischen. 2. Klasse bringt etwas mehr Komfort, 1. Klasse ist klimatisiert – aber alle Optionen sind preislich total entspannt.
Die bequemste und entspannste Art des Reisen ist die mit einem eigenen Fahrer unterwegs zu sein. Das ist hier ganz normal und erschwinglich. Du wirst meist direkt am Flughafen oder im ersten Hotel abgeholt, dein Fahrer kennt die Route, weiß, wann der Verkehr schlimm wird, und plant die Fahrzeiten so, dass du möglichst viel vom Tag hast. Unterwegs kannst du jederzeit spontan stoppen – für einen Coconut am Straßenrand, einen Tempel, einen Aussichtspunkt oder einfach, weil irgendwo plötzlich ein traumhafter Strand auftaucht. Logisch das die Fahrer ihr Sri Lanka am Besten kennen. Viele Fahrer sind gleichzeitig eine Art inoffizieller Guide, erzählen dir etwas über das Dorf, in dem ihr gerade durchfahrt, zeigen dir lokale Snack‑Shops und wissen, wo es den besten Rice & Curry gibt. Siehe unsere estra Rubrik: Sri Lanka mit dem eigenen Fahrer.
Online kannst Du hier recherchieren was es bei uns kostet. Übrigens: Alle Kosten sind inklusive. Da sind wir hinterher. Es ist auch möglich einen Fahrer für mehrere Tage am Stück zu buchen. Eine bequemere und preiswertere Art einer Rundreise gibt es nicht. Hast Du Fragen? Dann schreibe uns.
Ob du also über knallbunte Straßen bretterst, durchs Hochland zuckelst oder im Tuk Tuk dem Sonnenuntergang entgegenfährst: In Sri Lanka ist Ankommen immer Teil des Abenteuers.
